Was sind Enzyme – wie wirken sie?

Enzyme sind biologische Eiweißmoleküle, die oft als »Biokatalysatoren« bezeichnet werden, da sie in kleinsten Mengen und ohne sich selbst zu verändern den Stoffwechsel und das Immunsystem jedes Lebewesens steuern. Ohne Enzyme gäbe es kein Leben.

Enzyme werden schon seit Jahrhunderten angewendet. Seit den 1960er Jahren gibt es Enzyme auch in Tablettenform.

Bereits geringe Veränderungen der Aktivität oder besonders das Fehlen von Enzymen kann zu einer Belastung im Stoffwechsel führen. Es liegt daher nahe, durch Zufuhr adäquater Enzyme einen erhöhten Bedarf zu kompensieren oder dem Organismus bei akutem Bedarf ähnlich wirkende Enzyme zur Verfügung zu stellen.

In solchen Fällen kann die Gabe von externen Enzymprodukten zur Aufrechterhaltung der Gesundheit sinnvoll und hilfreich sein.

Enzyme sind sehr spezifisch und entfalten ihre optimale Wirkung unter – für jedes Enzym mehr oder weniger unterschiedlichen – bestimmten Umgebungsbedingungen. Ein wesentlicher Faktor ist z.B. der pH-Wert, der angibt, ob die Umgebung (Blut, Gewebe) ein eher saures oder neutrales Milieu aufweist. „Normalerweise“ sind Blut und Gewebe neutral; aber der pH-Wert kann sich unter Umständen in den sauren Bereich verschieben.

Bei der unterstützenden Gabe von Enzymen ist es daher wichtig, den gesamten pH-Bereich von sauer bis neutral abzudecken. Nur eine Kombination verschiedener Enzyme kann das erreichen: Während die pflanzlichen Enzyme ihre beste Wirkung im sauren Bereich entfalten, haben die tierischen Enzyme ihr Wirkoptimum im neutralen Bereich.

Allein eine ausgewogene Kombination aus pflanzlichen und tierischen Enzymen bietet den optimalen Schutz!

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